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Aquila Viewpoints

Marktausblick | 3. Quartal 2024

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Das globale Wachstum zeigte sich im ersten Quartal robust und die europäische Wirtschaft gewinnt an Momentum. Auch für den weiteren Jahresverlauf dürfte sich die Erholung fortsetzen – u.a. auch gestützt durch die lockerere Geldpolitik.
Für 2024 erwarten wir global ein Wirtschaftswachstum von 3%.
Die seit der Corona-Pandemie sinkende Inflation wird allgemein begrüsst, hat aber in den meisten Regionen den Zielwert von 2% noch nicht erreicht.
Dennoch lockern die ersten Zentralbanken ihre geldpolitischen Rahmenbedingungen und liefern Wachstumsimpulse.
Die Notenbanken bleiben in ihren Entscheiden datenabhängig.
Die Renditen der Staatsanleihen der wichtigsten Märkte verlaufen in einem Seitwärtsband.
Die Aktienmärkte der wichtigsten Regionen verhalten sich heterogen: neue Höchststände in den USA, Rücksetzer in Europa. Wir sind weiterhin vorsichtig konstruktiv für die Aktienmärkte.
Der US-Dollar konsolidiert die Gewinne seit Beginn des Jahres, der Schweizer Franken schwächte sich nach der erneuten Zinssenkung der SNB kurzfristig ab.
Der Goldpreis handelt aktuell in einer Preisspanne von USD 2‘300 bis 2‘400 pro Unze, wir bleiben freundlich in unserer Einschätzung.

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Marktausblick | 2. Quartal 2024

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Es kommt in den USA erneut zum Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden um das Präsidentenamt. Die robuste US-Wirtschaft weist eine leichte Abkühlung auf. Insgesamt ist die Wirtschaftsleistung aus der Industrie schwach und wird durch den Dienstleistungssektor aufgebessert. Die BOJ erhöht die Leitzinsen erstmals seit 17 Jahren, bleibt aber sonst unterstützend. Die SNB senkt ihren Leitzins und prescht unter den grösseren Notenbanken vor. EZB, BOE und Fed warten mit Zinssenkungen zu. Die Renditen der Staatsanleihen der wichtigsten Regionen konsolidieren am oberen Ende der seit anfangs Jahr bestehenden Bandbreiten. Die Aktienmärkte der wichtigsten Regionen entwickeln sich seit Jahres-beginn grösstenteils weiter sehr freundlich. Der US-Dollar notiert gut unterstützt und der Schweizer Franken kam nach den jüngsten Inflationszahlen und der Zinssenkung der SNB unter Druck. Gold erreicht neue Höchststände, wir halten an unserer Positionierung fest.

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Marktausblick | 1. Quartal 2024

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Das erfreuliche Wachstum der Weltwirtschaft im dritten Quartal – allen voran in den USA – wird im üblicherweise saisonal starken vierten Quartal einen herben Dämpfer erfahren. Die restriktive Geldpolitik wirkt hemmend.
Der Ausblick für die zweite Jahrhälfte 2024 hellt sich auf und erfährt nicht zuletzt dank einer erwarteten, wieder lockereren Geldpolitik und «Präsidentschaftszyklus» positive Impulse.
Einige Länder dürften bereits in eine Rezession abgerutscht sein. Diese ist in den meisten betroffenen Ländern aber mild.
Die US-Notenbank Fed und die europäische Zentralbank (EZB)
könnten den Reigen zu Zinssenkungen eröffnen und einen möglichen Abschwung auffangen.
Die Renditen der Staatsanleihen der wichtigsten Regionen sind nach der Fed-Sitzung geradezu eingebrochen. Die Ankündigung von drei potentiellen Zinssenkungen hat viele überrascht.
Die Aktienmärkte haben die Äusserungen von Fed-Präsident Powell und die fallenden Zinsen freundlich aufgenommen und das Rally fortgesetzt.
Gold konsolidiert nach dem Erreichen eines neuen Allzeithochs.

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Rückblick 2023 – Ausblick 2024

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Im Jahr 2023 rückten zahlreiche geopolitische Risiken in den Vordergrund, ergänzt durch Zinserhöhungen der Notenbanken im Kampf gegen die Inflation. Der Konflikt in der Ukraine dauert bald zwei Jahre. Zusätzlich hat sich die Situation im Nahen Osten verschärft, insbesondere zwischen Israel und der Hamas. Eine Eskalation des Konflikts auf benachbarte arabische Länder konnte bislang verhindert werden. Zudem zeigen sich wirtschaftliche Schwächen bei zwei wichtigen Handelspartnern der Schweiz: China und Deutschland. Diese Entwicklungen führen zu einem Mangel an wichtigen Impulsen aus der Aussenwirtschaft. Geopolitische Themen werden auch im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Auswirkungen solcher Ereignisse auf die globalen Finanzmärkte oft nur von kurzer Dauer sind.

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Wirtschaftslage KOF (Referat von Dr. Jan-Egbert Sturm)

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Die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich untersucht neben der wirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz auch jene weltweit. Der Vorlaufindikator zum globalen Wirtschaftsbarometer hat bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 Hinweise darauf gegeben, dass sich das Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten abkühlen wird und vermutlich im ersten Quartal 2023 der Tiefpunkt erreicht. Aktuell zeigt dieser eine deutliche Erholung des Wachstums an. So auch in der Schweiz wo der vorlaufende KOF-Indikator sich zu stabilisieren scheint und die Talsohle erreicht hat.

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Marktausblick | 4. Quartal 2023

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Die Wirtschaft in den USA befindet sich weiterhin in einer überraschend robusten Verfassung. Die US-Notenbank Fed erwartet aber eine weiterhin hohe Inflation. Allerdings mehren sich die Anzeichen einer Abschwächung. Zahlungsrückstände und Konkurse steigen.
In der Eurozone ist die Wachstumsschwäche spürbar. Nun kommt nun auch der Dienstleistungssektor unter Druck.
Die Notenbanken tragen diesen Unterschieden mit ihrer Geldpolitik und der quantitativen Massnahmen Rechnung. Allen gemeinsam ist das Feintuning und die dosierte weitere geldpolitische Straffung mit dem Einschub von Pausen. Wir scheinen am Ende der Zinserhöhungen angekommen zu sein.
Die Renditen von 10-jährigen US-Staatsanliehen stiegen auf 4.5% und erreichten ein 16-Jahreshoch. Die Renditen von Europäischen und Schweizer Staatsanleihen tendieren derweil seitwärts.
Die Aktienmärkte sind verunsichert und handeln aktuell rund 5% unter den Jahreshöchstständen (je nach Region).
Der US-Dollar profitiert vom Anstieg der US-Renditen und kann weiter zulegen. Der Schweizer Franken tendiert schwächer.
Gold widersteht den ansteigenden Realzinsen, während der Preis pro Fass Rohöl mit rund 95 US-Dollar ein Jahreshöchst erreicht.

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Marktausblick | 3. Quartal 2023

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Die Notenbanken befinden sich weiterhin mehrheitlich im Zinserhöhungszyklus. Kurzfristige Unterbrüche oder leichte Lockerungen der Geldpolitik in einzelnen Fällen wurden zeitnah wieder rückgängig gemacht. Liquidität und Geldmengen werden offiziell reduziert. Kurzfristiges Gegensteuer durch die Notenbanken zur Bekämpfung von Krisenherden sollten nicht überbewertet werden.
Die straffere Geldpolitik beginnt sich zunehmend auf den Konsumenten und die Konjunktur auszuwirken.
Spürbar sinkende Teuerungsraten nehmen den Druck von den Währungshütern. Der Gipfel im Zinserhöhungszyklus dürfte in der zweiten Jahreshälfte erreicht werden.
Die Renditen der wichtigsten Staatsanleihenmärkte scheinen in der Sommerruhe zu verharren. Die Volatilität ist deutlich zurückgekommen.
Die Entwicklung an den Aktienmärkten erinnert zunehmend an die Technologieblase von 1999/2000. Wir bleiben in unserer Positionierung vorsichtig und in der Aktienquote neutral gewichtet.
In den Währungen ist im Grossen und Ganzen eine Seitwärtsbewegung erkennbar. Die Nachfrage nach Franken hält an.
Der Preisanstieg im Gold seit Jahresbeginn konsolidiert.

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