Marktausblick | 2. Quartal 2025

Das Prognose-Modell der Fed von Atlanta verzeichnet einen deutlichen Rückgang des US-Bruttoinlandproduktes für das erste Quartal. Das Modell unterliegt aber einer hohen Schwankungsanfälligkeit und ist durch einige Sondereffekte geprägt.
Auch wir haben unseren Erwartungen hinsichtlich des US-Wirtschaftswachstums reduziert.
Deutschland lockert die Schuldenbremse für Verteidigungs- und Infrastruktur-ausgaben. Dies verbessert die Erwartungen für die ganze Region. Die Inflation ist rückläufig, bleibt aber in den meisten Volkswirtschaften über dem angestrebten 2%-Ziel.
Politische Veränderungen könnten inflationsfördernd wirken.
Bei den Staatsanleihen ist eine divergente Entwicklung sichtbar: US-Renditen sinken, in den europäischen Märkten sind sie angestiegen. Da die Schulden in Deutschland steigen werden, verlangen Anleger eine höhere Rendite.
Die Feierstimmung an den US-Aktienmärkten ist jäh zu Ende gekommen und hat Verunsicherung Platz gemacht. Europäische Märkte haussieren.
Der US-Dollar bewegt sich wieder leicht rückläufig.
Der Goldpreis erreicht neue Höchststände gegenüber allen Währungen. Wir bleiben konstruktiv für das gelbe Metall.





