Elektronische Datenverarbeitung und die Aktienmärkte

Es ist offensichtlich, dass die Digitalisierung der Welt auch die Aktienmärkte erfasst hat. Begriffe wie Algorithmus und künstliche Intelligenz (KI) sind bald so geläufig wie Kursgewinnverhältnis (KGV), Alpha (Differenz zwischen erwartetem und angebrachtem Gewinn) oder Beta (Sensibilität gegenüber künftigen Marktbewegungen). Doch während Alpha und Beta einfache Rechenvorgänge (Division bzw.…


Outperformance mit Themenaktien

Grundlage für eine asset allocation bildet normalerweise die prognostizierte Wirtschaftsentwicklung, die auch massgebend für den Aktienteil zeichnet. Bei guten Wirtschaftsaussichten werden in der Regel stark konjunkturabhängige Gesellschaften berücksichtigt, bei schlechten kommen möglichst defensive Unternehmen zum Zug. Problematisch bei diesem Vorgehen sind zwei wiederholt belegbare Erfahrungen.…


Warten auf Godot

Das von Samuel Beckett (1906-1989), Wahlfranzose aus Irland, geschriebene Theaterstück „Warten auf Godot“ ist eine Parabel, die das Dasein als absurdes, langes und aussichtsloses Warten darstellt. Zwei Männer, Wladimir und Estragon, warten auf einer Landstrasse auf Godot, der nie kommt, obwohl sie von einem Botenjungen jeden Tag auf den nächsten vertröstet werden. Was «Godot» bedeutet, hat…


Die Sirenen und die Aktienmärkte

Die Sirenen der griechischen Mythologie waren göttliche Mischwesen aus Vögeln und Mädchen. Diese Nymphen wohnten normalerweise im Hades oder in himmlischen Gefilden, konnten aber auch auf einsamen Inseln hausen. Mit ihrem betörenden Gesang lockten sie vorüberfahrende Seeleute an, um ihnen das Blut auszusaugen. Auch Odysseus, einer der Helden von Troja, musste sich ihrer auf seiner Irrfahrt nach…


Big Tech vor der Bewährung

Die zunehmende Digitalisierung der Welt hat eine Handvoll Gesellschaften hervorgebracht, die sowohl für die Weltwirtschaft, als auch für die Finanzmärkte immer bedeutender werden. Wie bei der Industrialisierung im 19. und der Mobilisierung im 20. Jahrhundert haben sich einige Unternehmen eine Vormachtstellung erarbeitet, die hinterfragt werden sollte. Nach Jahren des Laisser-faire werden sie…


Obligationen im tiefen Zinsumfeld

Seit der EU- und Finanzkrise haben die Zentralbanken ihre Wirtschaften mit Geld überschwemmt. Das durchaus berechtigte Vorgehen hat ein Auseinanderbrechen der EU und einen Kollaps des Bankensystems verhindert, wurde aber nach Erfolg nicht wiedereingestellt. Rekordtiefe Zinsen haben den Schuldenberg erhöht, die Kapitalverwendung der Wirtschaft verändert und dem Bürger das Sparen vergrault. Ein…


Wellentheorien und die Aktienmärkte

Wir leben in einer Welt, deren Entwicklung enorm beschleunigt wurde. Big Data und Algorithmen sind nicht mehr wegzudenken und alles geschieht in Nanosekunden. Banken empfehlen 5 – 7 Jahre als Anlagehorizont für Aktien und auch der aktive Vermögensverwalter kann die langfristigen Bewegungen der Aktienmärkte nutzen.   Fibonacci Zahlenfolge Die theoretischen (mathematischen) Grundlagen…


Geldpolitik - Quo Vadis?

Die Geldpolitik umfasst alle Massnahmen der öffentlichen Hand (Noten- oder Zentralbank), um den Binnenmarkt des Geldes stabil zu halten. Die Zentralbanken betreiben hierfür Preispolitik (Diskont- und Lombardsatz), Mengenpolitik (Mindestreserven, Liquiditätsvorschriften usw.) und Qualitätspolitik (Bonität der eingereichten Papiere). Im Idealfall kann sie dadurch Wachstum, Inflation und…


Schach und Vermögensverwaltung

Das Schachspiel und die Vermögensverwaltung haben vieles gemeinsam und es lohnt sich, sich das „königliche Spiel“, das auch als Kampf oder Kunst bezeichnet wird, zunutze zu machen. Schach verfügt über eine sehr umfassende und erprobte Theorie. Die wesentlichen Abläufe lassen sich durchaus vergleichen. Schach ist eine Auseinandersetzung zwischen 2 Parteien, mit dem Ziel, den Gegner matt zu…


Die vergessenen Anlageklassen Gold und Goldaktien

Noch vor 6 bis 7 Jahren empfahlen die Banken bis zu 15% eines Wertschriftenportfolios für private Schweizerfranken-Anleger in Edelmetalle anzulegen. Heute haben nur 3 der 10 Institute, deren Strategie die NZZ quartalsweise publiziert, eine entsprechende Zuteilung. Diese bewegt sich auch im tiefen einstelligen Bereich zwischen 3-5%. Die charttechnische Analyse von Gold ist vielversprechend. Nach…