1. Quartal 2026

Der Krieg im Iran dominiert aktuell die weltweiten Börsen. Die unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz sind deshalb laut dem jüngsten Aquila Vermögensverwalter Index für das laufende Jahr deutlich pessimistischer geworden.
Trotz Impeachment-Risiko, Handelskrieg und weiteren Querelen rechnen 70 Prozent derSchweizer Vermögensverwalter mit einer Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump.Entsprechend sind die Erwartungen an die Börse positiv.
Die Meinungen sind offensichtlich gemacht: Gut 70 Prozent der Schweizer Vermögensverwaltererwarten im nächsten Jahr eine Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump. Demgegenüberrechnen nur gerade 20 Prozent der Befragten mit einem Sieg der Demokratischen Partei (vgl.Grafik).
Dies geht aus dem neusten Aquila-Vermögensverwalter-Index (AVI) hervor, den die Schweizer Aquila-Gruppe alle drei Monate in Zusammenarbeit mit finews.ch publiziert. Der Index fasst verschiedene Prognosen von unabhängigen Vermögensverwaltern in der Schweiz zusammen. An der jüngsten Umfrage beteiligten sich knapp 130 Firmen.
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Eine weitere vierjährige Amtszeit von Donald Trump dürfte auf die Börse eine positive Entwicklung ausüben. Das zumindest vermuten die Umfrageteilnehmer. Sie rechnen mit weiter sinkenden Zinsen in den USA, was wiederum einen Einfluss auf die Zinsen in der Eurozone sowie in der Schweiz hätte.
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Schweizer Vermögensverwalter für die nächsten drei Monate von deutlich steigenden Börsenkursen (im SMI 53 Prozent der Befragten, im EuroStoxx50 43 Prozent sowie im S&P500 47 Prozent) ausgehen (vgl. Grafik).
Die positiven Erwartungen stimmen die Vermögensverwalter ganz generell optimistisch. So erwarten insgesamt 44 Prozent der Umfrageteilnehmer eine positive oder sogar sehr positive Geschäftsentwicklung in den nächsten zwölf Monaten; 43 Prozent gehen von einer stabilen Entwicklung aus. Und unter diesen Prämissen will ein Drittel der befragten Vermögensverwalter zusätzliche Mitarbeiter engagieren, wie aus der aktuellen Erhebung weiter hervorgeht (vgl. Grafik).
Ein Blick zurück zeigt zudem, dass die ersten neun Monate 2019 positive Spuren in den Büchern der unabhängigen Vermögensverwalter hinterlassen haben. Die anziehenden Kurse zwischen Januar und Ende September führten nicht nur zu einer Steigerung der verwalteten Vermögen bei 57 Prozent der Befragten, sondern auch zu einem deutlichen Zuwachs an Neugeld bei 31 Prozent der Umfrageteilnehmer. Die gute Marktperformance war für 37 Prozent der Vermögensverwalter ebenfalls wichtig für das Wachstum (vgl. Grafik).
In drei Monaten sehen die Schweizer Vermögensverwalter den SMI im Durchschnitt bei 10’017 (im Vorquartal: 9’693), das Gold zu einem Preis von gut 1’538 (im Vorquartal: 1’392) Dollar die Unze sowie den Euro bei 1.08 (im Vorqurtal: 1.11) Franken.
Der nächste AVI-Index erscheint im Januar 2020
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