1. Quartal 2026

Der Krieg im Iran dominiert aktuell die weltweiten Börsen. Die unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz sind deshalb laut dem jüngsten Aquila Vermögensverwalter Index für das laufende Jahr deutlich pessimistischer geworden.
Wir empfehlen, nicht in Panik zu verfallen. Auf der anderen Seite halten wir es für gezielte Aufstockungen der Aktienquote für noch zu früh. Wir behalten unser Aktienuntergewicht noch bei, um gegebenenfalls eine Aufstockung zu erwägen
In den letzten Tagen kam es zu teilweise heftigen Markteinbrüchen. Besonders hart traf es die Technologieaktien: der NASDAQ verlor diesen Mittwoch 4.1%.
Ein Hauptgrund für diese Kurseinbrüche liegt im Zinsanstieg der Staatsanleihen, insbesondere der US-Staatsanleihen. Die Verzinsung von 10-jährigen Anleihen stieg um rund 40 Basispunkte auf rund 3.2% an.
Da mit höheren Zinsen die Attraktivität von Anleihen gegenüber Aktien steigt, belastete diese Entwicklung die Aktienmärkte weltweit. Der chinesisch-amerikanische Handelskrieg kam als zusätzlicher Belastungsfaktor hinzu.
Wie empfehlen, nicht in Panik zu verfallen. Das Wirtschaftswachstum und das Gewinnwachstum sind weiterhin sehr hoch, insbesondere in den USA. Der IWF erwartet immer noch ein Weltwirtschaftswachstum von rund 3.7%.
Die Börsenhausse in den USA (nicht in Europa und den Schwellenländern) hält mit rund 10 Jahren schon lange an. Deshalb sind Marktkorrekturen dieses Ausmasses für die spätzyklische Aufschwungphase normal.
Für eine Erhöhung der Aktienquote von Untergewichten auf Übergewichten halten wir es noch für zu früh.
Wir empfehlen bei Aktienanlagen ein starkes Augenmerk auf die Kreditwürdigkeit der Firmen zu legen und Mittel von hoch bewerteten Technologieaktien in defensivere Sektoren, wie die Pharmaindustrie, zu verlagern.
Kontakt: Thomas Härter, CIO, Investment Office
Telefon: +41 58 680 60 44
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Der Krieg im Iran dominiert aktuell die weltweiten Börsen. Die unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz sind deshalb laut dem jüngsten Aquila Vermögensverwalter Index für das laufende Jahr deutlich pessimistischer geworden.

Seit Ende Februar eskaliert der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran. Angriffe auf Energieanlagen und die Blockade der Strasse von Hormus führen zu massiven Ausfällen bei Öl und Gas auf dem Weltmarkt.

Am vergangenen Samstag haben die USA und Israel zivile und militärische Ziele im Iran angegriffen. Dabei ist Ayatollah Ali Kamenei, der iranische Revolutionsführer ums Leben gekommen. Die iranische Regierung hat eine 40-tägige Staatstrauer angekündigt.
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