August 2018

Türkei: sollte man beunrhigt sein? Der Zerfall der türkischen Lira hat dramatische Ausmasse angenommen.
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Türkei: sollte man beunrhigt sein? Der Zerfall der türkischen Lira hat dramatische Ausmasse angenommen.

Die Investoren sehen sich vielen geopolitischen Risiken gegenüber. Das bedrohlichste ist ein grosser Handelskrieg. Wir gehen davon aus, dass dieser noch abgewendet werden kann. 2018 wird als «Peak Liquidity Year» in die Finanzgeschichte eingehen. Es ist zu früh wieder einzusteigen.

Executive Summary Für 2018 erwarten wir ein Weltwirtschaftswachstum von 3.5%. Insbesondere in den USA dürften die Wachstumszahlen für das zweite Quartal positiv überraschen. Der Wirtschaftsaufschwung im Euroland verliert etwas an Kraft. Die Exportnationen leiden unter den «Handelsscharmützeln» der US-Regierung. Kurzfristig bleibt das Rezessionsrisiko dennoch tief. Die prozyklische US-Fiskalpolitik ruiniert mittelfristig den US-Staatshaushalt. Wir rechnen in […]

Italien bleibt im Euroland. Der italienische Staatshaushalt sieht unseriös hohe Staatsausgaben vor und wird die Anleihenmärkte erneut in Aufruhr versetzen. Italienische Staatsanleihen sind unattraktiv, italienische Aktien hingegen fair bewertet.

Der Versuch, eine tragfähige Regierung in Italien zu bilden ist gescheitert. Der italienische Wahlausgang ist ein Ergebnis der Wachstumsdepression, Überregulierung, exzessiver Besteuerung und Bevormundungs- und Politikermüdigkeit.

Ein «kleiner Handelskrieg» ist leider der Preis, den die Welt für den Stimmenfang der Republikaner bei den amerikanischen Globalisierungsverlierern zahlen muss. Es geht jedoch um mehr, als um rein populistische Massnahmen: Die USA wollen keinen erzwungenen Wissenstransfer durch China mehr hinnehmen, vor allen Dingen, wenn es um Rüstungsgüter geht.

Wir erwarten ein Weltwirtschaftswachstum für 2018 von rund 3.5%. Der Aufschwung wird leicht an Dynamik, verlieren, insbesondere im Euroland.

Nach dem ersten Quartal 2018 sind die Schweizer Vermögensverwalter vorsichtiger geworden. Der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China trübt die Börsenfantasie. Das sind die Folgen.

Die Investoren sehen sich vielen geopolitischen Risiken gegenüber. Das bedrohlichste ist ein grosser Handelskrieg. Wir gehen davon aus, dass dieser noch abgewendet werden kann. 2018 wird als «Peak Liquidity Year» in die Finanzgeschichte eingehen. Es ist zu früh wieder einzusteigen.

CDU, CSU und Frau Merkel verlieren, die SPD und Befürworter einer weitergehenden europäischen Integration gewinnen. Wir analysieren die sich abzeichnende GROKO und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen. Die Befürworter einer weitergehenden europäischen Integration haben Grund zum Jubeln, Befürworter marktwirtschaftlicher Prinzipien und Staatshaushaltssanierungsfans haben Grund, in schwere Depressionen zu versinken. Die Tage der konjunkturellen Outperformance Deutschlands sind gezählt.

Die USA bewegen sich Richtung Steuerparadies und setzen damit die EU und andere Länder unter Druck. 2018 ist vermutlich das Jahr des „maximalen geldpolitischen Stimulus“. Der Wirtschaftsaufschwung ist der drittlängste in der Geschichte der USA. Ein Volatilitätsanstieg steht bevor. Wir gewichten Aktien noch neutral und bevorzugen europäische Aktien zu Lasten der sehr teuren US-Aktien.
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